Edward Elgar: The Dream of Gerontius
Sonntagsmatinee des Mozarteumorchester, 1. Mrz 2015, 11.00 Uhr, Groes Festspielhaus

Die 4. Sonntagsmatinee des Mozarteumorchesters Salzburg widmet sich einer der wohl bedeutensten Oratorienkompositionen der britischen Musik: „The Dream of Gerontius“ zählt zu Edward Elgars wichtigsten Werken und genießt in seiner Heimat großes Ansehen, ist aber im deutschsprachigen Raum eher unbekannt.
Der Salzburger Bachchor wird zusammen mit den Solisten Sarah Conolly, Allan Clayton und Robert Hayward und dem Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Ivor Bolton dieses Werk in der letzten Sonntagmatinee der Saison 14/15 im Großen Festspielhaus aufführen. 

Sir Edward Elgar hat anno 1900 die Wanderung der Seele nach dem Tod bis zur Anschauung der Herrlichkeit Gottes in weihevolle, aber auch zupackende und klangsinnliche Spätromantik gefasst, auf Texte des berühmten Kardinals John Henry Newman. Elgar war jener Komponist, welcher der Musik Großbritanniens fast zwei Jahrhunderte nach Henry Purcell wieder Weltgeltung verschafft hat. Dem überzeugten Katholiken Elgar war die spirituelle Aussage des Werks ein besonderes Herzensanliegen. Doch wie jede große geistliche Musik ist auch diese über alle Konfessionen und Religionen hinweg allgemein gültig geworden. Es ist ergreifende Musik über die Hoffnung auf die Unsterblichkeit der Seele.

Programm
Edward Elgar: The Dream of Gerontius. Oratorium für Soli, Chor und Orchester op. 38

Interpreten
Ivor Bolton, Dirigent
Sarah Conolly, Mezzosopran
Allan Clayton, Tenor
Robert Hayward, Bass
Alois Glaßne, Choreinstudierung

Salzburger Bachchor 
Mozarteumorchester Salzburg