G. F. Hndel: Acis und Galatea
Mi, 26. Jnner 2011, 11.00 Uhr, Groer Saal des Mozarteums Salzburg
Di, 1. Februar 2011, 20.30 Uhr, Maison de la Culture Grenoble, Frankreich
Händels Masque erklingt in der Bearbeitung von W. A. Mozart im Rahmen der Mozartwoche der Internationalen Stiftung Mozarteum. Der Salzburger Bachchor singt unter der Leitung von Marc Minkowski. Es spielen die Musiciens du Louvre, Solisten sind Toby Spence, Julia Kleiter, Markus Brutscher und Mika Kares. Am 1. Februar wird der Salzburger Bachchor mit dieser Produktion in Grenoble zu Gast sein.
Wolfgang Amadeus Mozart bearbeitete insgesamt vier Werke von Georg Friedrich Händel. Seine erste derartige Arbeit - es folgten noch Messiah, Alexander's Feast und Ode for St. Cecilia's Day - ist dessen Masque (oft auch als Oratorium bezeichnet) über die Geschichte um den Schäfer Acis und die Quellnymphe Galatea, der er sich 1788 im Auftrag von Gottfried van Swieten widmete, welcher auch den deutschen Text verfasste. Mozart ergänzte Klarinetten, Fagotte und Hörner und ersetzte die Blockflöten durch Querflöten. Im Chor wurde die Dreiteilung des Tenors in eine Zweiteilung umgearbeitet.

Nachdem der Salzburger Bachchor zusammen mit den Musiciens du Louvre und Marc Minkowski bereits im September 2009 erfolgreich mit Haydns Schöpfung beim Enescu-Festival in Bukarest zu Gast war, geht erneut eine Produktion in dieser Kombination auf Reisen. Im Anschluss an das Konzert in der Mozartwoche ist der Salzburger Bachchor Gast in Grenoble, Frankreich, der Heimatstadt des Orchesters.