G. F. Hndel: Jephta
Der Salzburger Bachchor zu Gast bei den Hndel-Festspielen in Halle/Saale und Gttingen
Händels letztes gänzlich neu geschriebenes Oratorium "Jephta" steht auf dem Programm der Händel-Festspiele in Halle an der Saale und Göttingen. Der Salzburger Bachchor musiziert mit dem Händelfestspielorchester unter dem Dirigat seines Künstlerischen Leiters Bernhard Forck, die Solisten sind Paul Agnew (Tenor), Ulrike Schneider (Mezzosopran), Chen Reiss (Sopran), Franco Fagioli (Alt), Wolf Matthias Friedrich (Bass) und Marie Friederike Schöder (Sopran).
In Händels Geburtsstadt Halle an der Saale wird das Konzert auf historischem Boden stattfinden: Die Ulrichskirche blickt auf eine eine reiche kulturelle und musikgeschichtliche Tradition zurück, so wurde beispielsweise der Komponist Samuel Scheidt 1587 hier getauft. Seit 1976 wird sie als Konzertsaal genutzt und ist bekannt für ihre ausnehmend gute Akustik.

Das Konzert in Göttingen findet in der dortigen Stadthalle statt und wird vom NDR aufgezeichnet werden.

Händel komponierte "Jephta" im Jahr 1751 und erwies sich erneut als ungemein emsig. Sein zunehmendes Augenleiden zwangen ihn immer wieder, die Arbeit zu unterbrechen, dennoch vollendete er den ersten Akt in weniger als zwei Wochen. Der zweite Akt folgte bis Ende Februar, dann begab Händel sich auf Kur, um im Juni desselben Jahres mit dem dritten Akt zu beginnen und alle Stimmen auszufüllen. Die erste Aufführung erlebte das Werk am 26. Februar 1752, etwa ein Jahr, nachdem Händel mit der Arbeit daran begonnen hatte, im Theatre Royal in Coventgarden.