W. A. Mozart: Requiem in d-moll, KV 626
Sonntag, 2. Dezember 2012, 18.00 Uhr, Groer Saal des Mozarteums
Das Festival Dialoge der Stiftung Mozarteum geht auch 2012 traditionsgemäß mit dem "Requiem in d-moll" KV 626 von Wolfgang Amadeus Mozart zu Ende. Der Salzburger Bachchor wird mit dem Camerata Salzburg unter der Leitung von Louis Langrée musizieren. Als Solisten sind Malin Hartelius (Sopran), Bernarda Fink (Alt), Andrew Staples (Tenor) und Hanno Müller-Brachmann (Bass) zu hören.
Dirigent Louis Langrée ist Musikdirektor des Mostly Mozart-Festivals in New York und Chefdirigent der Camerata Salzburg. Er arbeitet mit zahlreichen namhaften Orchestern, darunter die Wiener Philharmoniker, das London Philharmonic Orchestra, das Pittsburgh Symphony Orchestra, das Orchestre de Paris, das Tokyo Philharmonic, das Mozarteum Orchester, das Concerto Köln, das Orchestre des Champs-Elysées und Le Concert D’Astrée zusammen. Dieses Konzert ist die erste Zusammenarbeit des Salzburger Bachchores mit der Camerata Salzburg unter ihrem neuen Chefdirigenten Louis Langrée.

Engagements führten ihn u. a. zum Festival von Spoleto, zu den Chorégies d’Orange, zu den Wiener Festwochen und den Mozartwochen in Salzburg. Er war Musikdirektor des Orchestre de Picardie, von 2001 bis 2006 Musikdirektor des Orchestre Philharmonique de Liège, von 1998 bis 2000 Musikdirektor der Opéra National de Lyon und von 1998 bis 2003 Musikdirektor der Glyndebourne Touring Opera. Engagements führten ihn an das ROH Covent Garden, die Met, die Scala, die Lyric Opera Chicago, die Semperoper, das Grand Théâtre in Genf, die Opéra Bastille und das Théâtre des Champs-Elysées sowie die Nederlandse Opera

Neben dem "Requiem in d-moll" von W. A. Mozart wird auch eine Komposition von Manfred Trojahn zur Aufführung kommen. ''Libera me'' für tiefe Streicher und Solotenor - unter Verwendung eines Mozart-Fragments in d-moll wurde von der Stiftung Mozarteum Salzburg für dieses Konzert in Auftrag gegeben. Manfred Trojahn wurde 1949 in Cremlingen/Deutschland geboren und ist Komponist, Dirigent und Essayist. 1971 wurde er Kompositionsschüler von Diether de la Motte, daneben besuchte er Seminare bei György Ligeti und absolvierte ein Dirigierstudium bei Albert Bittner. Seit 1991 unterrichtet er als Professor für Komposition an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. 2004–2006 war er Präsident des Deutschen Komponistenverbandes, seit 2008 ist er stellvertretender Direktor der Sektion Musik in der Akademie der Künste (Berlin).

Interpreten:
Malin Hartelius (Sopran)
Bernarda Fink (Alt)
Andrew Staples (Tenor)
Hanno Müller-Brachmann (Bass)

Salzburger Bachchor
Alois Glaßner (Choreinstudierung)

Camerata Salzburg
Louis Langrée (Dirigent)