Louis Spohr: Die letzten Dinge
Donnerstag, 06. Juni, 19.30 Uhr, Groer Saal der Stiftung Mozarteum
Louis Spohrs Oratorium "Die letzten Dinge" nach Bildern der Johannes-Apokalypse steht am Donnerstag, 06. Juni 2013 im Großen Saal der Stiftung Mozarteum mit dem Mozarteumorchester und dem Salzburger Bachchor unter Leitung von Ivor Bolton am Programm. Als Solisten sind Sally Matthews, Katharine Goeldner, Jeremy Ovenden und Andrew Foster-Williams zu hören. 

Die Tradition der Aufführungen bedeutender Oratorien der Klassik und Romantik, für die Ivor Bolton, der famose Salzburger Bachchor und das Mozarteumorchester seit einem Jahrzehnt in Salzburg stehen, findet diesmal eine unerwartete Fortsetzung. Zum zweiten Mal in diesem Zyklus stellen wir den „vergessenen Meister“ Louis Spohr zur Diskussion. In den drastischen und rätselhaften Bildern der Johannes-Apokalypse geht es um Grundfragen der Menschheit, um Gerechtigkeit, Verantwortung und eine Erlösung jenseits von Tod und Leid. Spohrs Musik zwischen Mozart, Beethoven und Weber hat Eigenart und hohe kompositorische Qualität. Die Uraufführung 1826 in der Kasseler Lutherkirche mit zweihundert Ausführenden unter der Leitung des dortigen Generalmusikdirektors Spohr begeisterte das Publikum, das Werk war durchaus ein Welterfolg und ist seit dem Spohr-Jahr 2009 auf internationale Konzertpodien glanzvoll zurückgekehrt. Jetzt endlich erklingt es auch in Salzburg.

Besetzung:
Sally Matthews, Sopran
Katharine Goeldner, Mezzosporan
Jeremy Ovenden, Tenor
Andrew Foster-Williams, Bariton

Salzburger Bachchor
Alois Glaßner, Choreinstudierung
Mozarteumorchester
Ivor Bolton, Dirigent