Pater Noster
Raiffeisen Klassik Vokal
Der künstlerische Leiter Alois Glaßner hat zusammen mit dem Salzburger Bachchor für die diesjährigen A Cappella-Konzerte der Reihe Raiffeisen Klassik Vokal 2013 ein Programm um das wichtige christliche Gebet, das Pater Noster, erarbeitet. Neben den Vater Unser-Vertonungen werden Mariengebete zu hören sein. Konzerte finden in Tamsweg (29.8. 20.00 Uhr), Thalgau (4.10. 20.00 Uhr) und Bruck an der Glocknerstraße (6.10. 17.00 Uhr) statt.

Das Vaterunser ist das bekannteste Gebet der Christenheit. Es findet sich in allen christlichen Kirchen und Konfessionen und wurde in unzählige Sprachen übersetzt. Seine Bedeutung verdankt es auch der Tatsache, dass es als einziges Gebet direkt auf Jesus Christus zurückgeführt werden kann, der es in der Bergpredigt seinen Jüngern zu beten lehrte.

Die zentrale Bedeutung des Gebetes spiegelt sich in der unüberschaubaren Menge an Vertonungen, die im Lauf der Jahrhunderte in verschiedensten Ländern und Sprachen entstanden sind.

Alois Glaßner hat aus der Fülle der Kompositionen einen Querschnitt ausgewählt, der vom Gre-gorianischen Choral über Chormusik der Renaissance und Romantik bis hin zu zeitgenössischen Deutungen reicht, vom Renaissancemeister Jacobus Gallus über Giuseppe Verdi (dessen Ge-burtstag sich 2013 zum 200. Mal jährt) bis hin zum bekannten österreichischen Komponisten Wolfram Wagner.

Diesen Vaterunser-Kompositionen stellt Alois Glaßner eine Auswahl an Vertonungen von Mariengebeten gegenüber. Die Anrufung Mariens hat vor allem in der katholischen Kirche eine lange Tradition und inspirierte zahlreiche Komponisten zu besonders stimmungsvollen und innigen Vertonungen der Texte „Ave Maria“, „Salve Regina“ oder „Ave maris stella“. Auch hier kommt Giuseppe Verdi zu Wort, zusammen mit den „Klassikern“ der Moderne Benjamin Britten und Francis Poulenc.

Im Zentrum des Programms steht der Jubelruf „Alleluja“, der in der Vertonung von William Albright die Zuhörer sprichwörtlich von allen Seiten umfängt.